Urheberrechtsgesetz

Urheberrechtsgesetz

Das Urheberrechtsgesetz ist Teil des deutschen Privatrechts. Es dient dem Schutze des geistigen Eigentums und dessen Schöpfer. Gegenstand des Urheberrechtsgesetztes sind keine körperlichen Gegenstände, sondern unkörperliche Güter, bzw. Rechte an Geistesgütern. Das Urheberrechtsgesetz basiert auf mehreren Quellen. Sein Fundament hat das Urheberrechtsgesetz jedoch im Grundgesetz, insbesondere in Art. 14 des Grundgesetzes der das Eigentum schützt, in Art. 2 des Grundgesetzes der die Freiheit der persönlichen Entfaltung garantiert und in Art. 5 des Grundgesetztes, der die Freiheit der Kunst gewährleistet. Das Urheberrechtsgesetz schütz den Urheber und sein Werk vor Eingriffen Dritter. Zudem umschreibt das Urheberrechtsgesetz die Anforderungen die ein Werk erfüllen muss um als urheberrechtlich geschütztes Werk eingestuft werden zu können. Im Unterschied zum Eigentum ist das Urheberrecht zeitlich begrenzt. Das Urheberrechtsgesetz spricht dem Werk Schutz zu, sobald dieses die Anforderungen an eine persönliche geistige Schöpfung erfüllt. Nach dem Urheberrechtsgesetz endet der Urheberrechtsschutz 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Ist ein Werk durch mehrer Urheber erstellt wurden, endet der Urheberrechtsschutz nach dem Urheberrechtsgesetz 70 Jahre nach dem Tod des Längstlebenden. Ist diese zeitlich begrenzte Schutzfrist abgelaufen ist das Werk nach dem Urheberrechtsgesetz gemeinfrei. Ab diesem Zeitpunkt kann jeder damit tun, was er will.
Das Urheberrechtsgesetz spricht dem Urheber eine Vielzahl von Urheberrechten zu.
Diese regeln zum einen die persönlichen Beziehungen zum Werk und zum anderen die Nutzungsbefugnisse an dem Werk. Die Zahlung einer angemessenen Vergütung für die Nutzung des Werkes wird durch das Urheberrechtsgesetz ebenso garantiert wie die persönlichkeitsrechtlichen Befugnisse. Diese stehen ausschließlich dem Urheber zu und sind durch das Urheberrechtsgesetz enumerativ aufgezählt. Die pesönlichkeitsrechtlichen Befugnisse eines Urhebers umfassen das Recht auf Veröffentlichung seines Werkes, das Recht auf Anerkennung der Urheberschaft, sowie das Recht auf Schutz vor Entstellung des Werkes. Zudem obliegt einem Urheber nach dem Urheberrechtsgesetz im Rahmen seiner verwertungsrechtlichen Befugnisse das Vervielfältigungs-, Verbreitungs- und Ausstellungsrecht seines Werkes.

 

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